PSYCHOTHERAPIE
Was ist Psychotherapie?
Gründe für Psychotherapie
THERAPEUTISCHER
ANSATZ
Zur Methode "Existenzanalyse"
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psychotherapeutischen Behandlung
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ist
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Zur Methode Existenzanalyse
Existenzanalyse ist eine anerkannte psychotherapeutische Methode, die
vom Wiener Psychiater und Neurologen Viktor E. Frankl in den 30er Jahren
begründet und von Alfred Längle seit Beginn der 80er Jahre weiterentwickelt
wurde. Ziel der Existenzanalyse ist, dem Menschen zu einem (geistig und
emotional) freien Erleben, zu authentischen Stellungnahmen und zu einem
eigenverantwortlichen Umgang mit sich selbst und der Welt zu verhelfen.
Die Existenzanalyse hat als theoretischen und praktischen Hintergrund
das Konzept der existentiellen Grundmotivationen. Die Grundmotivationen
sind „Bausteine der Existenz“ und greifen Grundfragen auf,
vor die der Mensch in seiner Existenz gestellt ist. Die Grundmotivationen
sind Voraussetzung für ein erfülltes Leben – ein „In-der-Welt-sein
können“. Die Grundmotivationen können verkürzt in
4 Fragen zusammengefasst werden:
• Ich bin - kann ich sein? Habe ich Raum, Halt und Schutz, um in
dieser Welt leben zu können?
• Ich lebe - mag ich leben? Habe ich Beziehung, Zeit und Nähe,
um leben zu mögen? Ist es gut, dass es mich gibt?
• Ich bin ich - darf ich so sein, wie ich bin? Werde ich gesehen
und wertgeschätzt? Was ist mein Eigenes? Kann ich mich
selbst anerkennen und abgrenzen?
• Ich bin da - wofür soll ich leben? Kann ich in meinem Leben
einen Sinn sehen?
In der existenzanalytischer Arbeit geht es im Kern darum, den Menschen
zu befähigen, mit innerer Zustimmung zum eigenen Handeln und Dasein
leben zu können - „Das Ja zum Leben finden“. Die innere
Zustimmung wird auf 4 Ebenen verstanden: zur Welt, zum Leben, zu sich
selbst und zum Sinn. Die Auseinandersetzung mit den 4 Grundmotivationen
wird systematisch in der Therapie eingesetzt. Die Arbeit am eigenen Erleben
und Verstehen ist dabei zentral, um die persönliche Erfüllung
im Leben aufzuspüren. Das Vorgehen ist phänomenologisch (d.h.
von der Aussage der Klientin/des Klienten
geleitet, nicht deutend, sondern verstehend) und dialogisch (die Klientin/den
Klienten in Austausch mit sich und seiner/ihrer Welt bringend).
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